Improvisationstheater und Comedy

Soloszene

Eine Soloszene zeichnet sich dadurch aus, dass eine Szene oder ein Szenenteil von einer Spielerin/einem Spieler allein gestaltet wird. Das kann mit dem Konzept des zugrunde liegenden Spieles zusammenhängen (siehe z.B. Theatertod oder erste und letzte Szene in Wachsen und Schrumpfen) oder damit, dass jemand zufällig der einzige ist, der spielen muss (z.B. wenn man bei dem Spiel Toaster alleine aufsteht). Schließlich ist es auch möglich, dass in einer Langform eine der Figuren eine Szene alleine spielt.

Soloszenen stellen an die Spielenden besondere Anforderungen, weil

  • man dauernd als einziger den Fokus hat (erhöhter Stress),
  • man ggf. monologisieren muss,
  • grundsätzlich eine Hilfe durch die anderen Spieler während der laufenden Szene nicht möglich ist,
  • Spielideen und Impulse, die während des Spielens durch Interaktion entstehen, nicht möglich sind,
  • man sich also lediglich auf Reden, Gestik, Mimik oder pantomimisches Agieren mit fiktiven Gegenständen stützen kann.

updated: 2013-01-11 by Klaus

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