Beim Refrain Groove (auch bekannt als Abschluss Song) platzieren sich auf der Bühne 5 bis 7 Spieler/Sänger nebeneinander. Der Spielleiter Vorgaben|fragt das Publikum nach einem Satz. Der Musiker spielt eine eingängige, einfache Melodie. Die Spieler/Sänger stehen locker und bewegen sich leicht im Takt der Musik. Der erste in der Reihe singt nun vier sich reimende Zeilen auf die vorgegebene Musik - der Text sollte zu dem aus dem Publikum genannten Satz passen. Der zweite macht das Gleiche mit einem neuen Vierzeiler. Der dritte Spieler/Sänger ist für den Refrain zuständig. Er sollte besonders sangesfest sein, weil er sich - ebenso wie der Musiker - die Melodie des Refrains merken muss. Er singt mehrfach als Refrain den aus dem Publikum vorgegeben Satz, die anderen Spieler stimmen ein. Danach kommen vierter und fünfter Spieler/Sänger mit ihrem Vierzeiler dran, dann singt wieder die dritte Person den Refrain. Es folgen sechster und siebter Spieler/Sänger und Refrain. Der Gesang sollte "groovend", engagiert und mitreißend sein. Man kann mit dem Musiker vereinbaren, dass er an einem bestimmten Moment ein Solo einbaut, z.B. vor der Refrain-Wiederholung am Ende.
Ablaufschema für 5 Spieler A, B, C, D, E:
- A: 1. Strophe
- B: 2. Strophe
- C: Refrain (alle stimmen ein)
- D: 3. Strophe
- E: 4. Strophe
- C: Refrain (alle stimmen ein)
- evtl. Solo des Musikers
- Alle: Refrain-Wiederholung und Ende
Variante: Man fängt mit dem Refrain an.
Ergänzende Hinweise
*Refrain Groove ist gut geeignet als letztes Stück des Abends, also als Zugabe. Wenn es gut läuft, werden die Zuschauer den Veranstaltungsort beschwingt mit Melodie und Refrain im Kopf verlassen!
*Statt eines vorgegebenen Satzes kann man auch einen vom Publikum vorgegebenen Begriff besingen.
- Gut kommen auch gemeinsame Tanzeinlagen während des Singens, gemeinsames, koordiniertes Schnippsen usw.
- sinnvoll kann es sein, (auch hier) eine Geschichte zu erzählen, also wenn z.B. die Kartoffel besungen werden, nicht abstrakt durch alle Spieler deren Vor- und Nachteile zu besingen, sondern die Kartoffel in eine Geschichte einzubinden, z.B. vom Bauern, der auf einem Wochenmarkt, wo er Kartoffeln verkauft, seine Traumfrau kennenlernt.