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Ding auf Ding

Version 12 (von improwiki, 28.09.2019 11:25)

Dieses Spiel setzt voraus, dass vor seinem Beginn bereits einige Gegenstände zur Verfügung stehen - etwa im Rahmen einer "Bring dein Ding"-Show. Aber der Moderator kann auch einfach unmittelbar vor Beginn des Spieles das Publikum um Gegenstände bitten.

Der Moderator lässt sich vom Publikum einen alten (handwerklichen) Beruf geben. Im Rahmen der nun beginnenden Szenenfolge geht ein Spieler auf der Bühne, der eben die Ausübung dieses Berufs darstellt und typische Tätigkeiten ausführt. Er bleibt die ganze Zeit auf der Bühne und wird in jeder Szene von den Anderen bespielt. Diese kommen hintereinander in rascher Abfolge mit wechselnden Gegenständen auf die Bühne, es kommt zu einem Dialog mit dem Bespielten und sie gehen wieder ab. Idealerweise entsteht eine Geschichte, d.h. zumindest ein Teil der dargestellten Personen und Gegenstände sind im Laufe der Szenenfolge Bestandeile einer zusammenhängenden Geschichte.

Beispiel

Der zu bespielende Person ist ein Hufschmied.
Die 1. Person kommt mit einer Toilettenrolle auf die Bühne, entrollt sie ein Stück weit, schaut darauf, als wenn sie etwas abliest und sagt zum Hufschmied: "Der König hat verfügt, dass ihr ab sofort den Zehnten als Steuern abzuführen habt", danach kurzer Dialog - usw. - Geht ab.

Die 2. Person kommt auf die Bühne mit einem Sparschwein. "Können Sie meiner Emma ein paar Hufe schmieden", sagt sie z.B. und geht ab. (im weiteren Verlauf ergibt sich, dass diese Geschichte nicht weitergeht)

Die 3. Person kommt auf die Bühne mit einer Flasche. Sie könnte z.B. einen Zeitsprung ankündigen und sagen: "Vater, das Elixir ist ausgelaufen!". Der Hufschmied definiert im Rahmen seiner Reaktion, dass es sich um ein Steuerbefreiungs-Elixir handelte. Auch hier entwickelt sich ein kurzer Dialog. Die 3. Person geht ab. Der Hufschmied schmiedet.

Schließlich: Eine 4. Person kommt mit einem Regenschirm auf die Bühne, den sie als Schwert definiert, usw.

Hinweise und Tipps