Positiv sein
Version 11 (von Klaus, 02.02.2018 10:34)
Auf der Bühne positiv sein bedeutet, dass die Figuren, ihre Beziehung und die Situation, in der sie sich befinden, als angenehm, optimistisch, lebensbejahend, unproblematisch, zupackend usw. gezeigt werden. Probleme sind nicht mehr oder noch nicht vorhanden bzw. der Held ist in der Lage, auf sympathische Art und Weise (kleine) Probleme der ihn bespielenden Personen zu lösen.
Um eine Plattform und eine Fallhöhe zu schaffen, ist es wichtig positiv zu starten. Zumindest erleichtert es, die Szene voranzutreiben. Das bedeutet nicht, dass die gesamte Szene in einem Eiapopeia aufgeht. Die Spieler neigen dazu, möglichst schnell einen Konflikt einzubauen. Dies verhindert jedoch häufig, dass sich die Szene zunächst ruhig und positiv aufbaut bzw. entwickelt.
Sinnvoll ist es, wenn eine Person, also der Held, als positiv dargestellt wird. Das ermöglicht und erleichtert es dem Publikum, sich mit dieser Figur zu identifizieren, empathisch zu sein zu ihr und im weiteren Verlauf der Geschichte mit ihr zu "leiden", wenn sie in Schwierigkeiten kommt.
Hinweise und Tipps
- Positiv sein ist wichtig insbesondere beim Beginn von Langformen. Auch in Bezug auf die innere Einstellung der Spieler ist es wichtig, dass sie in jedem Falle positiv sein sollten, und zwar vor allem, wenn sie negative Charaktere spielen. Sie sollten ihre Figur *lieben.