Reimen
Änderungen in Version 4 (von Klaus, 30.03.2010 11:52)
- Improspiele, - lieder oder Szenen können dann einen besonderen Reiz und eine besondere Wirkung haben, wenn sich das Gesprochene oder Gesungene reimt.
- ## Begriff
- Reim bedeutet, dass sich Wörter mit ähnlichem Klang verbinden. Oder, im engeren Sinne: Reimen heißt Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute bei verschiedenem Anlaut. Beispiel: Maus - Haus.
- In der Regel wird der Text (das Lied) in Versform vorgetragen. Für das Improtheater im besten geeignet ist der sog. Endreim, hier stehen die sich reimenden Worte am Ende der Zeile:
- "Als ich in den Garten ging,
- trat ich auf des Vaters Ring."
- Denkbar ist auch nach der Reim innerhalb einer Verszeile:
- „Er lachte als es krachte.“
- Unterscheiden kann man ferner den reinen Reim und den unreienm Reim . Beim reinen Reim stimmt die hörbare Lautfolge der Reimsilben genau überein.
- Beim unreinen Reim stimmt die hörbare Lautfolge der Reimsilben annähernd überein, Abweichungen treten in Klangfärbung und Betonung auf:
- „Wenn ich stöh’n
- muss sie geh’n.“
- Unrein ist auch ein Reim, wenn nur die Vokale übereinstimmen:
- „An manchen Tagen,
-tut mich Bier erlaben.“- + tut mich Bier erlaben.“