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Reimen

Version 6 (von Klaus, 30.03.2010 11:54)

in Bearbeitung

Improspiele, - lieder oder Szenen können dann einen besonderen Reiz und eine besondere Wirkung haben, wenn sich das Gesprochene oder Gesungene reimt.

Reim bedeutet, dass sich Wörter mit ähnlichem Klang verbinden. Oder, im engeren Sinne: Reimen heißt Gleichklang eines betonten Vokals und der ihm folgenden Laute bei verschiedenem Anlaut. Beispiel: Maus - Haus.

In der Regel wird der Text (das Lied) in Versform vorgetragen. Für das Improtheater amm besten geeignet ist der sog. Endreim, hier stehen die sich reimenden Worte am Ende der Zeile:

"Als ich in den Garten ging,

trat ich auf des Vaters Ring."

Denkbar ist auch nach der Reim innerhalb einer Verszeile:

„Er lachte als es krachte.“

Unterscheiden kann man ferner den reinen Reim und den unreienm Reim . Beim reinen Reim stimmt die hörbare Lautfolge der Reimsilben genau überein.

Beim unreinen Reim stimmt die hörbare Lautfolge der Reimsilben annähernd überein, Abweichungen treten in Klangfärbung und Betonung auf:

„Wenn ich stöh’n
muss sie geh’n.“

Unrein ist auch ein Reim, wenn nur die Vokale übereinstimmen:

„An manchen Tagen,
tut mich Bier erlaben.“