Slumdog Impronair
Änderungen in Version 10 (von Klaus, 17.08.2018 14:41)
-Das Spiel **Slumdog Impronair** ist eine Langform, die sich an den Film Slumdog Millionair anlehnt.- +Das *Spiel Slumdog* Impronair ist eine Langform, die sich an den Film "Slumdog Millionair" und an das Quizformat "Wer wird Milllionär" anlehnt.
-Das Spiel beginnt mit sechs Kandidaten und einem Moderator. Denjenigen, der auf dem Kandidatenstuhl der Gameshow "Wer wird Millionär" sitzt, lernen wir besser kennen. Wie im Film erlebt der Kandidat jeweils Flashbacks, aus denen sich ergibt, warum er jeweils die Antwort auf die Frage kennt. So lernt das Publikum langsam das ganze Leben des Kandidaten kennen. Die weiteren Kandidaten, welche während der Gameshow im hinteren Teil der Bühne sitzen, übernehmen jeweils Rollen aus dem Leben des Hauptspielers, der sich selber spielt.- +Beteiligt sind mindestens vier Spieler, am Besten sind sechs Spieler. Von diesen ist und und bleibt einer während des ganzen Spiels der Moderator, ein weiterer ist und bleibt Kandidat. zwei bzw. bis zu vier weitere Spieler gestalten die "Einschubspiele" und übernehmen jeweils (ggfls. wechselnde) Rollen aus dem Leben des Hauptspielers (Kandidaten), der sich selber spielt.
- +Intention dieser Langform ist es, den Kandidaten, diese Figur der Gameshow besser kennen zu lernen. Wie im Film erlebt der Kandidat jeweils Flashbacks, aus denen sich ergibt, warum er jeweils die Antwort auf die Frage kennt. So lernt das Publikum langsam das ganze Leben des Kandidaten kennen.
-Man kann das Format auch - ähnlich wie im Film - mit einem Spieler als Kandidat spielen. Um das Problem zu umgehen, dass man in allen Geschichten dann den gleichen Held hat, kann man den Kandidaten z.B. den "Telefonjoker" ziehen lassen, und dann ist die Person, die angerufen wird, der Held der nächsten Geschichte. Oder man funktioniert den Kandidaten einfach zu einer Randfigur der Geschichte um, zu einem Passenger, und macht irgendeinen anderen Spieler zum Helden. Die Information die zur richtigen Antwort der Quizfrage führt muss dann dabei nicht selbst vom Kandidaten erlebt werden, sondern kann z.B. seinem besten Freund zugespielt werden, welcher diese dann an den Kandidaten weiter gibt.- +Ablaufvorschlag:
-Manchmal lässt man auch das Publikum beim Einlass Fragen mit den korrekten Antworten auf Kärtchen schreiben. Alle Spieler, außer dem Hauptkandidaten, kennen jeweils die Lösung und spielen sie in den Szenen dem Hauptkandidaten zu, damit er die richtige Antwort geben kann. So wird das Publikum mit einbezogen und das Spiel gewinnt noch einen "amüsanten" Touch.- +1. Vor der Show geht ein Spieler mit Flipchart ins Foyer und holt sich aus dem Publikum Fragen ein mit vier möglichen Lösungen, davon einer richtigen Lösung. Das kann durchaus auch irgendwelches Spezialwissen sein aus Beruf oder Hobby sein.
- +Auf jeder Seite der Papierbögen des Flipcharts steht jweils nur eine Frage mit den vier möglichen Antworten.
-Dieses Format wird von den Impro-Leck-TuEllen aus der Schweiz seit dem Erscheinen des Filmes Slumdog Millionair abendfüllend gespielt.- +Möglich und etwas einfacher ist es, sich vom Publikum beim Einlass Fragen mit den korrekten Antworten auf Kärtchen schreiben zu lassen. Insgesamt werden fünf Fragen benötigt.
------ +2. Quizjingle , Lichtgewitter, der Moderator erscheint, begrüßt in seiner Rolle das Fernsehpublikum und den Kandidaten. Er weist darauf hin, dass der Kandidat schon 16.000 Euro erspielt hat und nur noch der Publikumsjoker übrig ist. Es geht also nun weiter mit der 32.000 Euro-Frage.
-Wichtig: Der Jingel und die Lichteffekte dürfen nicht ganz gleich aus der Gameshow "Wer wird Millionär?" übernommen werden - RECHTE! Endemol gibt einem aber das ok, wenn man sie anschreibt und informiert.- +3. Der Moderator liest die 32.000 Euro-Frage und die Antworten vor - also die erste der fünf Publikumsfragen. Der Kandidat erklärt, dass er die Antwort weiß und sagt sie. Der Moderator wundert sich und fragt, woher er die Antwort kennt. Dann: Licht aus, Klangteppich und es folgt die Spielszene (Einschubspiel), die erklärt, woher der Kandidat die Antwort kennt, möglichst emotional, aus der Kindheit. Der Kandidat muss bespielt werden! Wie/wo/woher hat er die korrekte Antwort erfahren? Nach der Einschubzene Licht aus, Klangteppich. Moderator loggt die Antwort ein, sie ist natürlich korrekt. Jingle, Lichtgewitter. Kurzes Geplänkel zwischen Moderator und Kandidat.
-zurück zur Spieleliste- +4. Der Ablauf wie unter 3. wiederholt sich. Dieses Mal geht es um die 2. Frage (die nächste Flipchartseite wird aufgeschlagen), 64.000 Euro sind zu gewinnen. Nun erleben wir als Einschubszene etwas aus der Jugend des Kandidaten.
- +
- +5. Auflauf wie unter 3. mit 3. Frage und 124.000 Euro. Als Einschubszene eine Spielszene als junger Erwachsener.
- +
- +6. 4. Frage, 500.000 Euro und Einschubszene aus dem Erwachsenenalter. Hier kann der Publikumsjoker eingesetzt werden.
- +
- +7. Die 5. Frage. Es geht um 1 Million Euro und als Einschubszene etwas aus der jüngsten Vergangenheit. Gewonnen! Jingle, Lichtgewitter, Konfettiregen.
- +
- +## Hinweise und Tipps
- +- Vor Beginn der Langform:
- +- Der Moderator erklärt, dass die Fragen vom Publikum stammen.
- +- Variante: Alle Spieler, außer dem Moderator, stellen sich in ihrer Figur kurz vor und dann entscheidet das Publikum, wer der Kandidat sein soll.
- +- Wichtig: Der Jingel und die Lichteffekte dürfen nicht ganz gleich aus der Gameshow "Wer wird Millionär?" übernommen werden - RECHTE! Endemol gibt einem aber das ok, wenn man sie anschreibt und informiert.
- +- Bei den fünf zeitlich aufeinander aufbauenden Szenen sind wiederkehrende Elemente durchaus erwünscht. Perfekt z.B. wenn der Kandidat die in der 2. Einschubszene verloren geglaubte Jugendliebe in der 5. Szene wiederfindet.
- +- Um das Problem zu umgehen, dass man in allen Geschichten dann den gleichen Held hat, kann man den Kandidaten z.B. den "Telefonjoker" ziehen lassen, und dann ist die Person, die angerufen wird, der Held der nächsten Geschichte.
- +zurück zur Spieleliste