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Statusgruppe

Version 22 (von Klaus, 26.04.2018 18:26)

Drei Übungen, in denen in einer Gruppe der Status geübt werden kann:

Vierer

Am Anfang ziehen vier Spieler verdeckt vier Zettel, auf denen ihr Status notiert ist.
- 1 = Hochstatus
- 4 = Tiefstatus
- 2 und 3 liegen entsprechend dazwischen.
Der Übungsleiter gibt nun eine typische Situation vor, in der mehrere Leute agieren können, z.B. (Großraum-) Büro, Hotel (-lobby). Ohne von dem Status der anderen zu wissen, wird nun eine Szene improvisiert, in welcher jeder seinen Status behaupten muss, gleichzeitig aber auch darauf zu achten hat, welche Status seine Mitspieler haben, denn zu Beginn kennt ja jeder nur seinen eigenen Status.

Wichtig ist, dass Status 1 und Status 4 nicht miteinander reden sollten.
Zwischendrin fragt der Spielleiter die restlichen Spieler, welche das Publikum bilden, wer welchen Status innehat. Ist dies falsch oder unklar, müssen die Spieler auf der Bühne dies deutlicher darstellen.

Party

Am Anfang ziehen 4 bis 10 Spieler verdeckt jeweils einen Zettel, auf denen ihr Status notiert ist. Sie kennen den Status den anderen also nicht. Dabei ist 1 der höchste Status und 10 oder eine niedrigere Zahl ist - entsprechend der Anzahl der Teilnehmenden - der Tiefststatus. Die Zahlen dazwischen entsprechen dem jeweiligen "Zwischenstatus". Nun wird frei eine Szene auf einer Party improvisiert. Alle versuchen miteinander zu interagieren. Nach Ende der Szene stellen sich die Spieler entsprechend ihrer Statuseinschätzung in eine Reihe auf - wobei es der Höchst- und der Tiefststatus einfach haben, sie kennen ihre jeweilige Position in der Reihe ja schon. Etwaige Zuschauer können ggf. auch noch ihren Kommentar geben, z.B. weil sie die Status' anders wahrgenommen haben. Schließlich lösen die Spieler ihren Status auf.

Wohngemeinschaft

Drei Spieler sitzen auf der Bühne nebeneinander und bilden eine WG (Wohngemeinschaft). Ein vierter Spieler möchte in diese WG aufgenommen werden und kommt zu Besuch, um sich vorzustellen.

Sobald jeder seinen Platz eingenommen hat, verteilt der Spielleiter kleine Zettelchen mit den Nummern 1-4, welche wie oben den Status symbolisieren. Es folgt eine frei improvisierte Szene, in welcher jeder seinen Status behaupten muss, gleichzeitig aber auch darauf zu achten hat, welche Status seine Mitspieler haben, denn zu Beginn kennt ja jeder nur seinen eigenen Status.

Zwischendrin fragt der Spielleiter die restlichen Spieler, welche das Publikum bilden, wer welchen Status innehat. Ist dies falsch oder unklar, müssen die Spieler auf der Bühne dies deutlicher darstellen.

Varianten für Vierer und Wohngemeinschaft

Tipps und Hinweise

Siehe auch: Statusraten