Bei dieser Übung findet der Dialog der Spieler nur in Frageform statt. Jeder Satz, der von den Spielern verwendet wird, muss in Form einer Frage formuliert werden. Das widerspricht zwar der Improtheaterregel, (möglichst) keine Fragen zu stellen, gleichwohl soll in dieser Übung mit Fragen eine Geschichte gebaut werden. Damit dies funktioniert, müssen die Fragen so aufgebaut sein, dass sie eine neue Information in die Geschichte einbringen. Am besten sollte die Frage bereits bestehende Informationen erweitern. Wichtig ist auch, dass die Spieler bei ihren Fragen alle zuvor gegebenen Informationen akzeptieren und darauf achten müssen, dass keine Widersprüche entstehen.

Beispiel:

A: Liebling, wollen wir heute ins Kino gehen?

B: Gibt es denn in Westerland überhaupt noch ein Kino?

A: Sieglinde, soll ich mal unten am Empfang anrufen und mich nach einem Kino und nach dem Kinoprogramm erkundigen?

B: Bist Du so nett, Heinrich?

A: Aber meinst Du, dass Du trotz Deines Rheumas in der Lage wärst, einige Meter zum Kino zu laufen?

usw.

Diese Übung kann man gut als "Die"-Szene spielen. Macht ein Spieler einen Fehler und stellt keine Frage, dann ruft das Publikum "Stirb!" und der Spieler wird durch einen neuen Spieler ersetzt.

Die Spieler sollten nicht zu sehr darauf achten, keine Fehler zu machen. Es macht mehr Spaß, etwas mit dem Tempo zu spielen, das Risiko zu erhöhen und dann unter Umständen wegen eines Fehlers ausgetauscht zu werden. Nichts ist langweiliger. als jemand der auf gar keinen Fall Fehler machen möchte.

last update: 2016-05-11
by Klaus

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