Pantomime mit Handzeichengeben

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Ein Spieler improvisiert irgendwelche Pantomime (ohne Thema, ohne Vorgabe). Hinter ihm steht eine Formation von 4 bis 5 anderen Spielern in einer Reihe, die ihn kopieren.

Die restlichen Spieler bilden das Publikum und heben immer langsam(!) die Hand, wenn ihnen langweilig ist. Dadurch erhält der Spieler ein Feedback, welches ihm anzeigt, wann er das Publikum in Spannung hält. Immer, wenn ihm droht, die Spannung zu verlieren (mehrere Hände erheben sich langsam), muss er sich schnell etwas einfallen lassen, um sie wiederzugewinnen.

Hierbei kann Hektik entstehen - der Spieler kann aber auch erfahren, dass man mit Ruhe und Präsenz, zum Beispiel bloß mit einem interessanten Gesichtsausdruck, genauso gut oder noch besser das Publikum in Spannung und Aufmerksamkeit halten kann.

Hinweis: das mit den Handzeichen ist etwas hart (nichts für Anfänger), aber hilfreich. Die noch brutalere Variante (nur für Hartgesottene!) ist, dass die "Zuschauer" aufstehen und den Raum verlassen, wenn ihnen langweilig ist.

Die Spieler, die hinter dem Vormacher stehen und ihn kopieren, helfen vor allem psychologisch, "ihm den Rücken zu stärken", so dass dieser bei dieser Übung nicht ganz alleine auf der Bühne stehen muss. Außerdem sorgen sie durch ihre Kopier-Aufgabe für zusätzliche Unterhaltung des Publikums.

last update: 2013-12-01
by Guido Boyke

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