Das Spiel
Zwei Leute spielen eine Szene, zwei andere stehen am Rand und liefern die passenden Geräusche dazu. Besonders witzig wird es, wenn man sich dafür zwei Freiwillige aus dem Publikum schnappt.
Warum das Ganze?
Das Spiel ist ein super Training für das Zuhören. Man muss nämlich gleichzeitig auf den Partner und auf die Sound-Angebote von der Seite achten.
Der eigentliche Spaß entsteht durch das Rechtfertigen: Wenn das Geräusch mal nicht perfekt zur Bewegung passt, müssen die Spieler auf der Bühne den "Fehler" annehmen und logisch in die Story einbauen. Das zwingt einen dazu, im Moment zu bleiben und wirklich alles mit einem „Ja, genau und..." zu akzeptieren.
Tipps aus der Praxis
Basis legen: Klärt schnell, wer ihr seid und wo ihr steckt, damit die Szene Halt hat.
Bälle zuspielen: Helft den Geräusche-Machern, indem ihr klare Bewegungen macht (z. B. eine Flasche entkorken oder eine alte Tür öffnen). Besonders Zuschauer brauchen diese Vorlagen, um glänzen zu können.
Reagieren statt ignorieren: Wenn ein Geräusch kommt, lass es die Szene beeinflussen. Wenn es plötzlich knallt, ist eben gerade etwas passiert.
Technik: Wenn Mikros da sind, nutzt sie – das macht die Effekte satter.
Variationen
Wenn ihr Zuschauer für die Sounds nutzt: Seid charmant, bedankt euch und sorgt dafür, dass sie sich auf der Bühne wohlfühlen. Ihr seid dafür verantwortlich, dass sie gut aussehen.