Fantasiegeschichte mit Fragen

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Eine ruhige, angenehme Übung für zwei Spieler:

Ein Spieler (A) liegt mit geschlossenen Augen entspannt auf einer Isomatte und erzählt eine Geschichte (ohne Vorgabe). Der andere Spieler (B) sitzt daneben und stellt immer wieder zwischendurch Fragen. B beginnt mit der Eingangsfrage "Wo bist du?". Die weiteren Fragen beziehen sich auf das Erzählte ("Wie sieht das Zimmer aus?", "Wieviele Fenster hat der Raum?", "Wo befindet sich die Tür?", "Was passiert dann?") und helfen dem Erzähler, das Bild zu konkretisieren.

Durch die Fragen hilft der zweite Spieler sehr wirkungsvoll beim Erfinden der Geschichte mit, obwohl er keine Aussagen macht. Außerdem entsteht dadurch eine Art Zwiegespräch, was die Aufgabe des freien, ungeplanten Erzählens sehr viel einfacher macht.

Tipp: Man kann die Übung zunächst mit 2 Spielern vor der Gruppe vorführen und dann die Gruppe die Übung in Paaren durchführen lassen, sofern sich die Paare an akustisch ausreichend getrennte Orte begeben können.

Sinn der Übung: Eine ansprechende, bildhafte Geschichte aus dem Nichts entstehen lassen. Die Geschichte muss nicht spannend oder dramatisch sein. Wichtig ist, den Effekt des "Kopfkinos" dabei zu erfahren: wie durch wenige einfache Worte Bilder vor dem geistigen Auge entstehen.

last update: 2013-12-01
by Guido Boyke

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