Der Spielleiter schreibt unterschiedliche Tierarten auf kleine Zettel. Diese werden verdeckt an die Spieler verteilt. Die Spieler verraten nicht, welches Tier sie gezogen haben. Ihre Aufgabe ist nun, sich das Wesen dieses Tieres vorzustellen (Tempo, Sprechweise, Interessen usw.) und danach einen entsprechenden Charakter zu spielen. Hierzu treten sie einzeln auf die Bühne und stellen sich jeweils ausführlich vor.
Es geht nicht darum, typische Bewegungen oder Laute des Tieres zu machen, damit die Zuschauer das Tier erraten! Denn Sinn dieser Übung ist es, die Figurentwicklung zu erleichtern! Die innere Vorstellung eines Tieres ist lediglich ein Mittel, um sich einen bestimmten (menschlichen) Charakter, einen Typen zu erarbeiten!
Allerdings können die Zuschauer zur Auflockerung im Anschluss versuchen zu erraten, welches Tier zugrunde gelegt wurde. Es geht aber um die Figurenentwicklung. Das "dargestellte" Tier ist letztlich egal.

Variante bzw. Ergänzung:
Zwei unterschiedliche "innere Tiere" begegnen sich sprechend und agierend auf der Bühne (als den Einzeldarstellungen nachfolgende Übung oder gleich zu Beginn ohne Vorstellung der einzelnen Charaktere)

Beispiele:

- - - Faultier - - - Zebra - - - Amöbe - - - Ameise - - - Dinosaurier - - - Zecke - - - Erdmännchen - - - Würgeschlange - - - Rochen - - - Chamäleon - - - Uhu - - - Kohlmeise - - - Rabe - - -

Siehe auch: Die Eheberatung

last update: 2018-05-13
by Klaus

Der Text ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 DE verfügbar; Informationen zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können im Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.