Es bilden sich jeweils Paare, die sich gegenüberstehen. Einer der beiden macht langsame Bewegungen, die der andere (wie ein Spiegel) nachmacht. Der erste Spieler ist also die Person vor dem Spiegel, der ander Spieler ist der Spiegel. Nach einer gewissen Zeit wird gewechselt. Später kann man versuchen diese klaren Rollen aufzuheben. Jeder ist Spiegel und jeder ist vor dem Spiegel. Nutzt dabei den ganzen Raum. Nutzt dabei auch alle Ebenen: Sitzen, Stehen, Liegen.

Variante

Die Spieler können auch Kontakt aufnehmen, d.h. der Spiegel wird berührt. So können die Spieler zum Beispiel die Handflächen aneinander legen. Sie können sich aber auch sonstwo berühren.

Variante 2

Ein dritter Spieler ruft dem Spiegelbild Wörter zu, worauf dieser assoziieren muss, ohne dabei die Aufgabe des Spiegelbilds zu vergessen. Siehe "Multitasking".

Gegenspiegel

Versucht genau das Gegenteil von dem zu tun was Ihr im Spiegel seht. Steht der eine, setzt sich der andere vielleicht hin. Putzt sich der eine die Zähne, isst der andere vielleicht einen Apfel. Das Gegenteil einer Aktion kann sehr unterschiedlich interpretiert werden.

Spiegelgeschichte

Nutz bei dieser Spiegelübung den ganzen Raum. Bewegt Euch hindurch und vielleicht entsteht dabei eine kleine Geschichte. Hier sollten wieder beide Spieler gleichzeitig Spiegel und Gespiegelter sein.

last update: 2013-12-01
by Guido Boyke

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